
Es gibt Menschen, die in ihrer Freizeit Aquarelle malen. Andere spielen Keyboard und improvisieren Melodien mit Begleitung oder spielen Geige in einem Hobbyorchester und sind an der Aufführung eines Musikstückes beteiligt. Wieder andere legen einen Garten an und freuen sich dann daran, dass die Pflanzen wachsen, blühen und gedeihen.
Und es gibt Menschen, die schreiben: Gedichte, Tagebücher, Kurzgeschichten, Märchen, Romane, Theaterstücke… manche nur für sich oder Freunde, viele mit der Hoffnung, später einmal etwas zu veröffentlichen.
Alle, die Malenden, die Musizierenden, die Schreibenden, haben etwas gemeinsam: Sie erschaffen etwas, und das wiederum gibt ihnen ein Glücksgefühl; es versetzt sie in einen Zustand tiefer Befriedigung. Anders ausgedrückt: Sie sind kreativ und geraten in einen Flow.
Nun gibt es allerdings viele Menschen, gerade im Bereich des Schreibens, die das starke Bedürfnis haben, sich auszudrücken, dies aber nicht so ohne weiteres bewerkstelligen können. Um schöpferisch tätig zu werden, fehlt ihnen etwas. Sie wissen z. B. nicht, wie anfangen, oder haben zunächst keine guten Ideen, oder trauen sich nichts zu, oder brauchen die Inspiration duch andere, oder…, oder…
Für sie alle eignen sich meine Kurse und Seminare in besonderem Maße. Wir regen durch Übungen des Kreativen Schreibens unseren Kreativitätsfluss an. Die Einbeziehung der linken Gehirnhälfte (clustering), die Arbeit mit Träumen und Phantasiereisen, helfen uns dabei, Ideen zu finden und in Texte umzusetzen.
Das Schreiben hat auch noch andere Aspekte: Durch autobiografische Texte wird man sich seiner selbst bewusst, gewinnt Klarheit über sein bisheriges Leben und stärkt seine Identität.
Und Schreiben hat nicht zuletzt eine heilsame Wirkung auf die Seele. Man kann Erlebnisse, Gedanken, Gefühle, Verletzungen aufschreiben, ja sich geradezu „von der Seele schreiben“.
Für mich hat das Schreiben etwas Magisches.